Alle Beiträge von Henning

Fotoclub bezieht neue Räume..

Endlich, nach gut zwei Jahren Suche und einem halben Jahr Renovierungszeit, feierten wir jetzt mit zahlreichen Gästen die Einweihung der neuen Räume im Dachgeschoss des Alten Rathauses in der Düdelsheimer Schulstraße. „Die zwei Jahre ohne eigene Räume waren hart und frustrierend. Doch von jetzt an geht es aufwärts. Wir haben sogar schon wieder einige neue Mitglieder“, freute sich Vorsitzender Henning Bruns. Schon für die Ferienspiele in dieser Woche plant der Club einen interessanten Fotokurs. Der Fotoclub konnte zum 1. Mai die Räume in Düdelsheim beziehen. Dort war zunächst die Arbeit mit Spachtel, Farbe und Pinsel angesagt. Die Räume mussten renoviert und modernisiert werden. „Die Wohnung glich unserer ,Camera Obscura‘, es war alles sehr dunkel“, so Bruns. Doch nachdem die Türen lasiert, die Fenster geschliffen und gestrichen waren und die Wände einen weißen Anstrich erhalten hatten, bietet die Dachgeschosswohnung jetzt helle, freundliche Räume und vor allem Platz. Es gibt jetzt genügend Lagermöglichkeiten für die Ausrüstung.

In einem Raum sollen die Treffen der Mitglieder stattfinden. Dort gibt es eine Fläche, auf der mit einem Beamer oder Projektor Filme und Bilder gezeigt werden können. Auch der vereinseigene Fotodrucker wird dort seinen Platz finden. Ein anderer Raum soll als kleines Studio genutzt werden, das auch für gemeinsame Bildbesprechungen, Fotoarbeiten und das Rahmen für Ausstellungen dient. In der ehemaligen Küche entstand – neben einer Teeküche mit Kühlschrank und Kaffeemaschine – ein kleiner Arbeitsplatz, an dem auch Filmmaterialien verarbeitet werden können.

Voller Elan widmen sich die Mitglieder jetzt wieder ausgiebig ihrem Hobby, dem Fotografieren.

Unser Programm 2015

10.07 -12.07.2015
Der Fotoclub fotografiert für die Stadt Büdingen auf dem Mittelaltermarkt.

09. März 2015
Treffen bei Jürgen. Fotobücher gucken….

28. Februar 2015
Ausflug ins Fotoforum Frankfurt. Ausstellung Saul Leiter.
Wir treffen uns um 11:00 Uhr vor dem Forum in der Braubachstraße.

23. Februar 2015
Wir treffen uns um 20:00 Uhr zur Programmbesprechung bei Dieter.

Wir haben einen Raum! Ein echter Traum….

Seit rund 2 Jahren ist der Fotoclub Büdingen ohne eigene Räume und fristete das Dasein eines Kneipenvereins. Der Fotoclub war damals einer der Vereine, der seine sieben Sachen packen und aus der alten Stadtverwaltung, die mittlerweile abgerissen wurde, ausziehen musste. Nach dem Auszug sank die Anzahl der Aktiven um mehr als ein Drittel. Nach zwei unerfreulichen Jahren der Stagnation und des Schrumpfens zeigte sich eine Lösung. Der Fotoclub konnte zum 1. Mai, Räumlichkeiten in Düdelsheim, von der Stadt anmieten.  Zunächst werden die Treffen sicherlich von Farbe und Pinsel dominiert. Müssen die Räume doch zunächst ausgiebig renoviert werden. Es wird, neben Lagermöglichkeiten, einen Raum geben in denen die Treffen stattfinden, hier wird eine Fläche entstehen auf denen mit einem Beamer oder Projektor Filme und Bilder gezeigt werden können. Auch der vereinseigene Fotodrucker wird hier seinen Platz finden. In einem anderen Raum wird ein kleines Studio entstehen, das auch für Arbeiten wie gemeinsame Bildbesprechungen, Fotoarbeiten und das gemeinsame Rahmen für Ausstellungen genutzt werden kann. In der ehemaligen Küche, hier ist am meisten zu tun, entsteht neben einer Teeküche mit Kühlschrank und Kaffeemaschine,  ein kleiner Arbeitsplatz an dem auch Filmmaterialien verarbeitet werden können. Im Herbst, so plant der Verein, wird es auch wieder einen Kurs bei den Ferienspielen geben.
Hier einige Bilder von unserem Mitglied Adalbert Fleck von der Renovierung der Räume.

Peter Lindbergh’s Women 2005-2014

UnknownPeter Lindbergh’s Women 2005-2014 erschien zum 70 jährigen Geburtstag des bekannten Künstlers bei Schirmer /Mosel. Für das Buchdesign zeichnet Juan Gatti verantwortlich.  Und hier liegt auch das Problem. Auf vielen der 300 Seiten geht der Buchbund so  ungünstig durch das Gesicht, das die fabelhaften Aufnahmen des Weltklasse Fotografen von ihrem Zauber verlieren. Das hätte man auch als Designer anders lösen können. Anders als es der Buchtitel vermuten lässt finden sich auch Aufnahmen von Männern im Buch.
Das mit 27 x 3,3 x 39 cm schon mächtig groß ausfällt. Für mich als Lindbergh Fan ein gelungenes Buch mit einer massiven Schwäche.

 

Peter Lindbergh’s Women 2005-2014 (Englisch), Gebundene Ausgabe, Schirmer Mosel, ISBN 3829606850, Preis: 78€
⭐︎⭐︎⭐︎⭐︎ von ⭐︎⭐︎⭐︎⭐︎⭐︎ Bildkritik von Henning Bruns

PERSPEKTIVE Nach zwei Jahren ohne Vereinsräume ist in Düdelsheim neuer Treffpunkt möglich

 

BÜDINGEN – (myl). Der Fotoclub Büdingen ist einer der Vereine, der seine sieben Sachen packen und aus der alten Stadtverwaltung, die an den Kreis verkauft worden ist, ziehen musste. Ist die Situation für den einen oder anderen Verein noch glimpflich ausgegangen, sind die Fotografen immer noch heimatlos und bald – geht es so weiter – ohne Mitglieder. Denn nach dem Auszug sank die Anzahl der Aktiven um ein Drittel. Nach zwei unerfreulichen Jahren eröffnet sich endlich eine Perspektive.  PERSPEKTIVE Nach zwei Jahren ohne Vereinsräume ist in Düdelsheim neuer Treffpunkt möglich weiterlesen

Ausstellung Oberhof 2011

Der Fotoclub blickt auf eine ausgesprochen anstrengendes und schönes Ausstellungswochenende zurück. So berichtet der Kreis-Anzeiger in seinem Bericht.

Fotografien mit professionellem Anspruch
14.09.2011 – BÜDINGEN

Im Oberhof präsentiert Büdinger Fotoclub die Arbeiten seiner Mitglieder – Besucher wählen das beste Bild
(ten). Mehrere hundert Besucher sahen am Wochenende die Ausstellung des Büdinger Fotoclubs im Oberhof. Seit rund 20 Jahren zeigt der Verein am Tag des offenen Denkmals die besten Arbeiten seiner derzeit 32 Mitglieder im Pferdestall des Oberhofs und gibt so einen Überblick über die Vereinstätigkeit im zurückliegenden Jahr.
Diesmal konnten die Besucher unter 48 Fotografien von 16 Mitgliedern die Aufnahmen auswählen, die ihnen am besten gefielen. Erstaunlich ist, dass trotz der großen Vielfalt der Fotografien die Entscheidung recht deutlich ausfiel.
Der „Samenflug“ von Claus Crispens wurde mit einer Stimme Vorsprung vor einer dramatischen, stark nachbearbeiteten Fortografie der Ronneburg von Holger Nieß und der Arbeit „Glück und Unglück“ von Gerti Kuhl zur besten Aufnahme gewählt.
Die klare Wahl der Besucher ist umso überraschender, als sich neben den prämierten Bildern durchaus viele weitere Aufnahmen befanden, die professionellen Ansprüchen genügten.
So hatte Claus Tödt eine Regenstimmung am Glauberg eingefangen. In seiner sorgfältigen Komposition verdichten sich die Pfähle des Kalenderbauwerks, der Grabhügel, der durch einen Besucher mit rotem Schirm akzentuiert wird und Traktorspuren auf den Feldern zu einer Ebene.
Matthias Ullrich zeigte eine Reihe experimenteller Fotografien, die die Reise zum Thema hatten. Mit seiner Serie „gare I-III“ verbindet er die Digitalfotografie, die die Arbeiten dominiert, mit den Ursprüngen der Lichtbilder.
Der moderne Apparat wird zur Lochkamera umgebaut. So entstehen Fotografien, die ein stark weichgezeichntes, fast traumähnliches Bild zeigen.
Einer der letzten Fotografen, die noch analog arbeiten, ist der zweite Vorsitzende Gerhard Günther. Er zeigte unter dem Titel Nature eine Reihe von Mittelformatfotografien.
Der erste Vorsitzende Henning Bruns geht mit seinen ausgestellten Arbeiten an die Grenze zwischen Inszenierung und Schnappschuss.
So gelang es ihm auf dem Vilbeler Bahnhof eine Szene zweier Wartender auf der Bank einzufangen, die scheinbar sorgfältig komponiert ist.
Die Geschichten, die hinter der Entstehung der Bilder stecken, sollen die Ausstellung des nächsten Jahres neben technischen Angaben ergänzen. Denn viele Besucher zeigten sich auch daran interessiert. „Die bleiben vor einem Bild stehen und reden dann 20 Minuten darüber“, berichtet Bruns, dass die Fotografien viele Menschen ansprächen.
Diese Gespräche seien ein Ziel der Ausstellung, mit der sich der Verein auch nach außen öffnen möchte.
„Wir sind ein sehr aktiver Verein“, betont Bruns. Jeden Montag um 20 Uhr treffen sich die Mitglieder im Haus der Vereine. „Viele Fotoclubs treffen sich nur einmal im Monat.“ Dazu kämen noch gemeinsame Veranstaltungen und Projekte. Aufmerksam beobachten die Mitglieder die Entwicklung um die Vereinsräume, in denen sie unter anderem ein Fotostudio mit Blitzanlage und einen DIN-A2 Fotodrucker untergebracht haben.

Denn im Zuge des Neubaus der Feuerwehr wird auch über den Abriss von Teilen der ehemaligen Stadtverwaltung diskutiert.