Pinhole Camera Obscura

Die Lochkamera oder auch Camera Obscura (lat. camera „Gewölbe“; obscura „dunkel“) zog mich in ihren Bann, als ich mich für einen Vortrag im Fotoclub darauf vorbereitete und mir klar wurde, das diese Art der Fotografie die Ursprüngliche ist.
Mit einer Lochkamera wird das Fotografieren wieder aufregend, die Technik verschwindet bis fast auf Null,
das Motiv tritt stärker in den Vordergrund und die Aufregung ob die Aufnahme etwas geworden ist oder nicht
entscheidet sich erst wenn der Film vom Fotolabor zurück ist.
Dann kommt der große Moment, wie hat die Kamera mein Motiv gesehen, was wurde abgebildet und welche Stimmung wurde eingefangen.
Meine Möglichkeiten der Bildgestaltung beschränken sich auf das Ausrichten der Kamera auf das Motiv.
Die Belichtungszeit wird grob geschätzt, der kleine Holzriegel wird nach rechts geschoben und gibt das an der Vorderseite angebrachte Loch frei.
Ich zähle 21..22..23..30, das müsste reichen. der Film wird weitergedreht und es beginnt von Neuem.
Während der Ausrichtung auf das Motiv und der Belichtung habe ich Muße mich meinem Motiv zu widmen, wie werden wohl die Fenster abgebildet, was wird scharf und was wird unscharf. Al dies ist mir bei der Fotografie mit meiner Digitalen abhanden gekommen.
Die Aufnahme unten entstand mit einer Zero 2000 6×6 Lochkamera, Blende 138 und 10 sec. Belichtungszeit.

Gerhard Günther

Grundschule Buedingen